Legionellenprüfung

Legionellenprüfung

Allgemeines zur Legionellenprüfung

Wir bieten Ihnen ein umfassendes Dienstleistungsspektrum rund um die Legionellenprüfung und die aktuelle Trinkwasserverordnung. Dies beinhaltet alle vorgeschriebenen Probeentnahmen in Ihren Liegenschaften sowie die nachfolgenden Ergebnisanalysen. Anschließend übernehmen wir für Sie gerne sämtliche Anmelde- und Informationspflichten gegenüber Ihrem Gesundheitsamt. Brauchen Sie Hilfe bei der Auswahl und Ausstattung der zu prüfenden Stellen? Auch hierfür stehen wir Ihnen und Ihrem Installateur beratend zu Seite.

Ihre Vorteile

  • Probe, Analyse und Protokollierung aus einer Hand
  • akkreditierte Untersuchungsstelle
  • rechtssichere Ergebnisweiterleitung und Archivierung
  • nahtlose Zusammenarbeit mit Ihrem Installateur

Die Legionellenprüfung

Legionellen kleine Stäbchenbakterien, die sich überall im Süßwasser entwickeln können, so auch in Trinkwasserleitungen. Ideale Bedingungen für Legionellen herrschen bei Temperarturen zwischen 25° C und 55° C, bei denen sie sich schnell vermehren. Eine direkte Gefährdung durch das Trinken von legionellenhaltigem Wasser besteht in der Regel nicht. Erst das Einatmen als Aerosol, z. B. beim Duschen, kann zu grippeähnlichen Erkrankungen wie dem Pontiac-Fieber bis hin zu schwer verlaufenden Lungenentzündungen führen.
Die Betreiber bzw. Inhaber einer Trinkwassererwärmungsanlage (Großanlage) sind verpflichtet, ihre Anlage auf Legionellen untersuchen zu lassen. Die neue Trinkwasserverordnung definiert den Begriff der “Großanlage der Warmwasserbereitung” zum ersten Mal sehr präzise. Eine „Großanlage zur Trinkwassererwärmung” ist danach eine Anlage mit Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentralem Durchfluss-Trinkwassererwärmer. Sie fasst entweder einen Inhalt von mehr als 400 Litern oder beinhaltet mehr als drei Liter in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle. Der Inhalt einer Zirkulationsleitung wird hierbei nicht berücksichtigt. Allerdings gilt eine Einschränkung: Entsprechende Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern zählen nicht zu Großanlagen zur Trinkwassererwärmung. Hier entscheiden Sie als Eigentümer selbst, ob Sie zur Sicherheit eine Legionellenprüfung vornehmen möchten.
Die Erstprüfung von Großanlagen muss bis zum 31. Dezember 2013 durchgeführt sein. Danach tritt eine ebenfalls neu geregelte Verlängerung des Untersuchungsturnus ein. Anlage 4, Teil II der Trinkwasserverordnung schreibt diesbezüglich vor, dass Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nummer 2, Buchstabe e, aus denen aufgrund einer gewerblichen, nicht aber öffentlichen Tätigkeit Trinkwasser abgegeben wird, mindestens alle drei Jahre auf Legionellen zu prüfen sind.
Wird der technische Maßnahmenwert von 100 KBE (koloniebildenden Einheiten) je 100 ml Wasser erreicht bzw. überschritten, sind weitere Maßnahmen erforderlich, und zwar sogenannte weitergehende Untersuchungen. Unter Umständen ist eine thermische oder chemische Desinfektion in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt durchzuführen oder auch eine Sanierung der Anlage erforderlich, um ein Gesundheitsrisiko auszuschließen. Ein Verstoß gegen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung kann für Vermieter und Eigentümer Bußgelder von bis zu 25.000 Euro, die Stilllegung der Wasserversorgungsanlage, Mietminderungen oder auch Klagen auf Schadensersatz der Betroffenen nach sich ziehen.
Wir bieten Ihnen ein umfassendes Serviceportfolio rund um die Legionellenprüfung und die neue Trinkwasserverordnung an. Dabei unterstützen wir Sie bei der Auswahl der zu beprobenden Stellen und einer eventuellen Installation durch Ihr Sanitärunternehmen. Wir übernehmen auch möglicherweise notwendige Meldungen an Ihr Gesundheitsamt. Nach der sachgerechten Prüfung archivieren wir sämtliche Protokolle bei uns garantiert 10 Jahre lang. Gerne können Sie sich von uns telefonisch vorab beraten lassen.

 

 

 

 

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